Wer gewinnt die erste DHB Runde ?
 
TuS - Express 10 / 2010 PDF Drucken E-Mail

HummelWeibern hofft jetzt auf die Trendwende

2. Handball-Bundesliga: TuS-Frauen wollen ersten Sieg des Jahres holen

Mit 1:5 Punkten in der 2. Bundesliga und dem Ausscheiden im DHB-Pokalwettbewerb sind die Handballerinnen des TuS Weibern denkbar schlecht ins neue Jahr gekommen. Im Auswärtsspiel bei der TSG Ketsch am heutigen Samstag ab 19.30 Uhr soll nun das Blatt gewendet und der erste Sieg 2010 eingefahren werden.

 

WEIBERN. Noch immer behaupten die Handballerinnen des TuS Weibern in der 2. Bundesliga mit Rang vier einen Platz, der zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde berechtigt. Angesichts der mageren Ausbeute aus den drei Top-Spielen gegen die Ligaspitze ist die Luft für die Eifelerinnen aber merklich dünner geworden. Bei 20:10 Zählern liegen sie nur noch einen Punkt vor dem Fünften SG BBM Bietigheim.

Somit fordert Weiberns Trainer Jan Reuland: "Es ist an der Zeit zu punkten. Das ist uns allen bewusst, dennoch habe ich am Montag vor dem Training nochmals klare Worte gefunden." Reuland hat dabei seiner Mannschaft verkündet, was er schon nach der 26:29-Niederlage gegen Tabellenführer Bensheim angedeutet hatte. Neben einer höheren Trainingsbelastung soll es auch personelle Konsequenzen geben. Nachdem Weiberns Übungsleiter wegen einiger angeschlagener Spielerinnen die Trainingsintensität heruntergefahren hatte, zieht er nun wieder deutlich an.

"Zuletzt hat uns am Ende auch die Luft gefehlt, um enge Spiele zu gewinnen. Wer von der Belastung her in der Trainingswoche hinten runterfällt, der muss jetzt halt auf die Bank", so Reuland weiter. Dank einer guten Physis konnte Weibern in der Hinrunde noch Begegnungen drehen, die rein über spielerische Elemente nicht zu gewinnen waren. "Das hat aber auch unsere kreativen Schwächen im Angriffsspiel kaschiert", so Reuland, der nun mit den eingeleiteten Maßnahmen auf einen doppelten Effekt baut: "Die Älteren können bei größeren Einsatzzeiten der Jungen besser regenerieren und dann in den entscheidenden Phasen nochmals das Spiel bestimmen. Außerdem sind wir für unsere Gegner sicher schwerer auszurechnen."

Dies soll am Samstag bereits die TSG Ketsch zu spüren bekommen. Im Hinspiel gewann Weibern klar mit 29:20, was Reuland aber keineswegs als positiven Fingerzeig für das Auswärtsspiel in der Nähe des Hockenheimrings werten will: "Auf eine Prognose über den Spielausgang lasse ich mich auf keinen Fall ein. Ich habe schon zu oft in Ketsch verloren, als dass ich mich von Tabellenplätzen und Punkteständen blenden lasse." Bis auf Jessica Oster, die wegen Nackenproblemen pausieren musste, konnten alle TuS-Spielerinnen die Trainingswoche komplett durchziehen.    (htr)

 

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