Weibern lässt im Eifelderby nichts anbrennen PDF Drucken E-Mail

HerrenHandball-Rheinlandliga: TuS 05 Daun geht beim Team von Gerd May mit 16 Treffern Differenz unter

TuS Weibern - TuS 05 Daun   51:35 (24:13)

WEIBERN. Mit einem wahren Torfestival haben die Rheinlandliga-Handballer des TuS Weibern einen optimalen Start in das neue Handball-Jahr erwischt. Im Eifelderby gegen den TuS 05 Daun ließ Weibern beim 51:35 (24:13)-Kantersieg nichts anbrennen.

 

Angesichts der Torflut klingt es paradox, aber den Grundstein zum 16-Tore-Sieg legte das Team von Weiberns Trainer Gerd May am Samstag zunächst durch eine gute Abwehrleistung. "Meine Mannschaft hat die von mir geforderte Konzentration von Anfang an gezeigt und sich mit den nur 13 Gegentoren in Durchgang eins die Sicherheit geholt, die später auch im Angriff vorhanden war. Damit wurde es gegen Daun leichter als vorher erwartet", so Coach May. Ganze 13 Gegentore kassierte Weiberns Torhüter Tobias Arenz, der unter anderem drei Siebenmeter parierte, vor der Halbzeit. Im Angriff bot Weibern ebenfalls eine konzentrierte Leistung, sodass beim klaren 24:13 die Begegnung schon vor dem Halbzeitpfiff entschieden war. "Nach dem Seitenwechsel haben wir dann zehn leichte Gegenstoßtore gemacht und danach wohl geglaubt, in der Abwehr weniger tun zu müssen. Dafür aber haben wir im Angriff viele sehenswert herausgespielte Treffer erzielt", befand TuS-Spieler Kai Schäfer.

So lag es weniger an dem nun zwischen den Pfosten stehenden Weiberner Torhüter Maik Schricker als an der nachlassenden Aggressivität der TuS-Defensive, dass die Gastgeber in der zweiten Hälfte 22 Gegentreffer hinnehmen mussten. Angesichts der schnellen 35:19-Führung des Tabellenzweiten war es durchaus verständlich, dass Weibern in der Abwehr nun nicht mehr so energisch zupackte. So konnten die Zuschauer das bislang torreichste Eifelderby zwischen Weibern und Daun feiern.

Einziger Wehrmuttropfen dabei war der Zusammenprall zwischen Weiberns Marvin Retterath und Dauns Damian Malmedy. Beide Akteure schieden mit Kopfverletzungen aus, wobei Retterath sogar mit Verdacht auf eine leichte Gehirnerschütterung zur Untersuchung ins Krankenhaus musste. "Ich hoffe und wünsche beiden Spielern, dass es nichts Schlimmeres ist", sagte May nach Spielschluss.    (htr)

TuS Weibern: Arenz, Schricker; Hühmann (9), Schäfer (9/2), Nürenberg (7/4), Radermacher (6), T. Schlich (6), Kraus (4), Bininda (3), Fuchshofen (3), R. Schlich (3), Retterath.

 

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