TuS Weibern nimmt die Hürde Bad Ems PDF Drucken E-Mail

HerrenHandball-Rheinlandliga: Der Tabellendritte leistet in der Robert-Wolff-Halle erbitterten Widerstand

TuS Weibern - TV Bad Ems    37:34 (20:14)

WEIBERN. Die Rheinlandliga-Handballer des TuS Weibern haben im Heimspiel gegen den TV Bad Ems einen wichtigen 37:34 (20:14)-Erfolg verbucht. Damit haben sie das erste von drei Spitzenspielen in Folge für sich entschieden.

 

ie Zuschauer in der Weiberner Robert-Wolff-Halle sahen gestern Abend eine temporeiche und sehr gute Rheinland-Ligapartie zwischen dem Tabellenzweiten und dem Tabellendritten. "Ich bin wirklich sehr erleichtert, dass wir Bad Ems bezwungen haben. Das war die bislang stärkste Mannschaft, die sich hier vorgestellt hat", sagte TuS-Trainer Gerd May.

Der TuS musste schon vor der Partie einen Schock wegstecken, denn Torhüter Tobias Arenz sprang bereits beim Aufwärmen die Kniescheibe heraus, er musste ins Krankenhaus. Doch mit Maik Schricker hatten die Gastgeber einen ausgezeichneten Vertreter zwischen den Pfosten. Schricker parierte nicht nur drei Siebenmeter, sondern bot insgesamt eine überragende Vorstellung. Die gesamte TuS-Defensive knüpfte in der ersten Hälfte an ihre gute Abwehrarbeit im Hinspiel an. Gegen den brandgefährlichen Bad Emser Rückraum ließen die Gastgeber kaum etwas zu, sodass sie in der Schlussphase von Durchgang eins von 14:11 auf 19:13 davonziehen konnten. Einen Grundstein zur klaren Führung legte auch das durchdachte Weiberner Angriffsspiel über den Kreis. Höhepunkt bis dahin war ein Kempa-Tor von Torsten Hühmann kurz vor dem Pausenpfiff. Nach der Halbzeitpause aber stellten sich die Gäste von der Lahn besser auf Weibern ein. Bad Ems nutzte nun Abspielfehler und Unaufmerksamkeiten der rechten Weiberner Abwehrseite und kam auf 22:23 heran.

Weibern aber hielt energisch dagegen und gestattete Bad Ems nie den Ausgleich. Dennoch wurde es nochmals spannend, als in den Schlussminuten Kai Schäfer und Florian Bininda je eine Zeitstrafe kassierten und Weibern die Partie bei eigener 36:34-Führung in doppelter Unterzahl zu Ende bringen musste. Torhüter Schricker krönte seine Leistung in dieser Phase aber, indem er keinen Gegentreffer mehr zuließ. Stattdessen erzielte Weibern sogar noch das 37:34.    (htr)

TuS Weibern: Schricker, Ackermann; Schäfer (10/1), Nürenberg (8/1), T. Schlich (7/1), Hühmann (6), Retterath (3), Kraus (2), Bininda (1), Fuchshofen, Radermacher, R. Schlich.

 

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